Willkommen auf   
   inklusionslogik.de!


Über diese Website werde ich nach und nach mein Buch über Inklusions­logik in Form von Blogposts veröffent­­lichen. Was Inklusions­logik ist, erkläre ich im Beitrag Worum geht’s?. Da es sich um ein sehr allgemeines gesell­schafts­theoretisches Konzept handelt, das in sämtlichen sozialen Bereichen seine Bedeu­tung findet, deckt das Buch ent­sprechend einen relativ breiten Rahmen an gesellschaft­lichen und philo­so­phischen Themen ab. Inhaltlich baut aber auch alles weitgehend aufein­ander auf, insbesondere werden in den ersten Kapiteln wesentliche theoretische Grund­konzepte aufgestellt, die dann in allen betrachteten Bereichen Anwen­dung finden und sich dabei kontinu­­ierlich weiter­­entwickeln.

Dennoch werde ich die Kapitel hier nicht in chrono­­logischer Reihenfolge veröffent­­lichen, sondern je nachdem, was ich glaube, was für euch gerade das Interes­santeste wäre. Dabei bin ich natürlich immer auf euer Feedback gespannt.

Für ei­nen ers­ten Über­blick könnt ihr in den Ein­füh­rungs­­text schauen, so­wie in diese Über­sicht mit kur­zen Zu­sammen­fas­sungen der ein­zel­nen Ka­pi­tel.


Hji Zerena


  • 14. Commons und Kommunen

    14. Commons und Kommunen

    Kommunen Aus den Be­dürf­nis­sen nach Ver­bun­den­heit er­gibt sich ei­ne (je­der­zeit in Be­we­gung be­find­li­che) räum­li­che Ver­tei­lung der Men­schen, und zwar so­wohl im phy­si­schen Raum, als auch im ide­el­len Raum des ge­samt­ge­sell­schaft­li­chen Ver­bin­dungs­ge­flechts. In­dem in­ner­halb der Cluster ver­ein­bart wird, wie die viel­fäl­ti­gen Ver­bin­dungs- und In­di­vi­dual­be­dürf­nis­se in Ein­klang ge­bracht wer­den kön­nen, ent­ste­hen Kom­mu­nen. Kom­mu­nen sind in ers­ter Li­nie Weiterlesen

  • 9. Freiheit und Macht

    Zu den Begriffen der Macht Frei­heit und Macht – zwei Be­grif­fe, die of­fen­bar eng zu­sam­men­hän­gen, wo­bei ei­ner stark po­si­tiv, der an­de­re stark ne­ga­tiv kon­no­tiert ist. Aber gibt es tat­säch­lich ei­nen Un­ter­schied? Kann es ei­ne (gu­te) Frei­heit oh­ne (schlech­te) Macht ge­ben? Und ist die Un­ter­schei­dung über­haupt sinn­voll, oder soll­te sie lie­ber zu­guns­ten ei­ner Un­ter­schei­dung zwi­schen in­klu­si­ons– Weiterlesen

  • 10. Transpersonalität

    10. Transpersonalität

    Verständnis von Vermittlung Bis­her ha­ben wir den Be­griff Ver­mitt­lung in ei­nem in­tui­ti­ven Ver­ständ­nis ge­braucht. Sut­ter­lüt­ti und Me­retz füh­ren fol­gen­de De­fi­ni­ti­on an: Ei­ne Ge­sell­schaft be­steht aus Men­schen, die durch in­ter­per­so­na­le oder trans­per­so­na­le Be­zie­hun­gen ver­bun­den sind. Die Art wie sie mit­ein­an­der in Be­zie­hung ste­hen, fasst der Be­griff Ver­mitt­lung. So kön­nen et­wa Zwang und Ge­walt Be­zie­hun­gen her­stel­len oder Weiterlesen

  • 6. Globale Herausforderungen und Transformation

    6. Globale Herausforderungen und Transformation

    Wenn sich aus Inklu-Verbindungen neue Inklu-Verbindungen vermitteln lassen und sich dieser Prozess transitiv fortsetzt, dann lässt sich auf diese Weise auch die ganze Welt transpersonal vermitteln. Auch die Bekämpfung des Klimawandels kann auf diesem Wege gedacht werden: Zunächst würde sich eine Gruppe von Klimaleuten zusammenfinden, die die Umwelt beobachten, Maßnahmen vorschlagen und entsprechend auch die Weiterlesen

  • 7. Besitz statt Eigentum

    7. Besitz statt Eigentum

    Bildquelle: skalabyrinth.org Lizenz: CC BY-NC Es müsste doch möglich sein, irgendwie Kritik zu üben, dass zwar nun das Konzept von Reichtum an sich zerstört war und niemand Probleme hatte, Wohnraum zu finden und dort ohne Komplikationen einzuziehen, dass aber immer noch Besitzdenken Norm war. Dabei sprach nichts dagegen, wenn Leute keine Fremden in ihr Haus Weiterlesen

  • 8. Verbindungen und Bedürfnisse

    8. Verbindungen und Bedürfnisse

    Abschnitt 8.1 setzt sich mit dem für das Buch zen­tralen Be­griff der Ver­bin­dung aus­ein­ander. Dieser be­schreibt etwas Ähn­li­ches wie eine Be­ziehung, er­laubt aber mehr Fle­xi­bili­tät, wel­che Per­sonen in wel­cher Wei­se ein­be­zo­gen wer­den. Zudem haben Ver­bin­dungen im­mer einen in­klu­sions­­­logi­schen Kern, es gibt also (reine) Exklu-Be­ziehungen, aber keine (rei­nen) Exklu-Ver­bin­dungen. Mit Bezug auf Adamczak (BR) wird der Weiterlesen

  • Kurzzusammenfassung aller Kapitel

    Kurzzusammenfassung aller Kapitel

    1. Inklu-Potenzial Inklusionslogik bedeutet, dass unsere*[1] Bedürf­nisse miteinander verbunden sind, in dem Sinne dass die Erfüllung eurer* Bedürfnisse Voraus­setzung für meine* eigene Erfüllung ist (siehe Worum geht’s?). Im ersten Kapitel werden verschiedene Kriterien eingeführt, die darüber entscheiden, wie inklusions­logisch eine Verbindung sein kann, und entsprechende Arten von Verbindungen bzw. Mechanismen beschrieben, durch welche diese verschiedenen Weiterlesen

  • Worum geht’s?

    Worum geht’s?

    Diesen Beitrag gibt es auch auf keimform.de. Begriff der Inklusionslogik Das Wort Inklusionslogik wurde im Rahmen der Commons-orientierten[1] Utopie- und Transformations­theorie von Stefan Meretz und Simon Sutter­lütti zur Bezeichnung der grundsätz­lichen Dynamik einer Gesellschaft eingeführt, die ohne Macht- und Eigentums­verhältnisse auskommt. Wir verstehen darunter Bedingungen, die es nahelegen, Bedürfnisse anderer einzubeziehen (KA 34). Genauer gesagt Weiterlesen