Kurzzusammenfassung aller Kapitel

Im ersten Kapitel werden verschiedene Kriterien eingeführt, die darüber entscheiden, wie inklusions­logisch eine Verbindung sein kann, und entsprechende Arten von Verbindungen bzw. Mechanismen beschrieben, durch welche diese verschiedenen Arten der Inklu zustande kommen. Es geht hier also noch nicht darum, wann eine Verbindung tatsächlich inklusions­logisch ist, sondern lediglich, wann die theoretische Möglichkeit dazu besteht. Mit der tatsächlichen Herstellung von Inklu bzw. der Ausschöpfung des Inklu-Potenzials beschäf­tigt sich später die Kommunikations­theorie.

Hierbei ergibt sich die wichtige Er­kennt­nis, dass unter gewissen Umständen inklu­sions­logische Aspekte einer Verbindung auf andere Bestand­teile der Verbindung durch­schlagen, dass also die gegen­seitige Einbe­ziehung von Bedürfnissen selbst unter solchen Umständen naheliegend wird, wo an sich gar kein Inklu-Mechanismus vorliegt, falls wir* denn bereits anderweitig auf inklusions­logische Weise verbunden sind.

Im Kontext der verschie­denen Arten von Inklu-Verbindungen wird insbesondere eine Kategori­sierung von Commons vorge­nommen, daran anknüpfend, ob darin kreative Leistungen erbracht werden, und ob nur gemeinsam produziert wird oder auch eine gemeinsame Nutzung stattfindet. Commons werden später in Kapitel 14 noch ausführ­licher diskutiert.

Daneben werden auch besonders vielver­sprechende Arten von Verbindungen vorgestellt, die ein sehr starkes Inklu-Potenzial aufweisen, welches auch auf andere Verbindungen durchschlagen kann, und die daher die Integration in alle Lebens­bereiche verdienen. Es sind dies die Kreativ­gemeinschaften, Intercare-Verbin­dungen (zwi­schen Sorge­tragenden) und Wipro-Gemein­schaften. Wipro steht hier für Produktion (und Reproduktion) des Wissens, findet quasi in jeglicher Kommu­nikation statt und wird in Kapitel 12 gesondert diskutiert. Die generelle Problematik der Konstitution bestimmter Lebens­bereiche als (bloß) reproduktiv wird in Kapitel 11 ausgeführt. Das Potenzial von Kreativ-, Intercare- und Wipro-Gemein­schaften wird im Laufe des Buches immer wieder aufge­griffen.

Dieses Kapitel klärt über das Verständnis des Systems auf, das diesem Buch zugrunde liegt: Unter dem (bestehenden) System wird hier das System der Exklu verstanden, welches also weit über den Kapitalismus hinausgeht und insbesondere jegliche Form von Unterdrückung mit einschließt, und dem es das System der Inklu (als konstruktive Utopie) entgegen­zusetzen gilt.

Die Dynamik des bestehenden Systems zeichnet sich durch ein Muster der Exklusion zwecks Inklusion aus, wodurch auf verschie­denen Ebenen und in verschiedenen Dimen­sionen Konkurrenz zwischen Menschen herge­stellt und sie in Herrschende und Beherrschte gespalten werden. Das Kapitel beschreibt, wie sich dieses Muster immer weiter fort­pflanzen und ausbreiten kann und dabei die Möglich­keiten inklusions­logischer Verbunden­heit zwischen sämtlichen Beteilig­ten weit­gehend zerstört werden.

Dieses Kapitel führt das zentrale Konzept der Disposi­tionen ein, den Oberbegriff für alles, was wir wollen, wissen oder glauben. Es folgt eine kritische Auseinander­setzung mit Rational Choice – Modellen bzw. der Vor­stel­lung des Homo Oeconomicus, insbe­sondere mit der Frage, inwiefern wir den Menschen als gemein­orientiert (altruistisch) denken dürfen und wie weit wir umgekehrt von einer eigen­nützigen Natur ausgehen müssen. Wenn­gleich bei der Diskussion der Inklu immer wieder betont wird, dass Altru­ismus keine notwendige Annahme für diese Konzeption gesellschaft­­licher Trans­formation ist, so müssen wir doch erkennen, dass das Phänomen faktisch, insbesondere bei Care-Ver­bin­dungen, aber auch für die generelle Motivation zum gesell­schaft­lichen Beitrag, eine ganz erhebliche Rolle spielt.

Das Kapitel kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl aus der Phylo­genese (evo­lutionäre Entwicklung der Menschen) als auch aus der Onto­genese (persönliche Entwick­lung des Individuums) heraus in gewissen Situationen eine intrin­­sische Motivation angenommen werden darf (bzw. muss), etwas für andere zu tun, ohne dass daneben noch ein weiterer, eigennütziger Zweck erkennbar wäre. Mit diesem Kapitel werden also die Grundbe­dingungen für altruistische Verbindungen geklärt, welche in Kapitel 13 später separat beleuchtet werden.

An dieser Stelle wird ein weiterer Grund­gedanke des Buches eingeführt, nämlich dass die Wipro (Produktion des Wissens) eine treibende Kraft des Inklu- oder Exklu-Systems ist, also darüber entscheidet, ob wir* in einer inklu­sions- oder exklusionslogischen Gesell­schaft leben, und das wichtigste Gestaltungs­mittel für den Übergang von der Exklu zur Inklu darstellt.

Anschließend wird das zentrale Konzept der Inklusions- und Exklusions­linien einge­führt. Diese Begriffe bezeichnen eine Bezie­hung zwischen den Disposi­tionen verschie­dener Menschen: Eine Inklusions­linie besteht, wenn unsere* Disposi­tionen es mir* (mit Blick auf meine* eigenen Bedürf­nisse) nahelegen, eure* Bedürf­nisse einzube­ziehen, eine Exklu­sions­linie, wenn es nahe liegt, sie zu missachten. Es wird eine Kategori­sierung von Exklusions­linien mit Blick auf das darin vorhandene Konflikt­potenzial vorgenommen und anschließend die Proble­matik von gegen­seitigen Erwartungen und Vertrauen in Verbindungen diskutiert. Dabei werden auch die für die folgende Kommunikations­theorie wichtigen Begriffe wechsel­seitiges Bewusst­sein und Spirale des Vertrauens­verlusts eingeführt.

Schließlich wird (in einem eher spekulativen Teil) der Ursprung des Exklu-Systems aus Perspektive der Wipro erklärt, welcher zeitlich zu Beginn des Holozäns mit der neolithischen Revolution vor ca. 12k Jahren zu verorten ist (vgl. Hurtig 2020).

Die Theorie der Kommuni­kation bildet das Herzstück der Inklu-Theorie. Mit dem Konzept der Inklusions- und Exklusions­linien ist das Grund­prinzip der Kommuni­kation zur Herstellung von Inklu schon ersichtlich: Es kommt darauf an, möglichst viele Inklusionslinien zu offenbaren, dabei aber das Risiko der Offen­legung von Exklusionslinien zu minimieren.

Den umfangreichsten Teil dieses Kapitels nimmt die Kategorisierung zahlreicher Verschleierungs- bzw. Exklusions­­vermei­dungs-Strategien ein, welche wir* in der inter­personalen Kommu­nikation verwenden (können), um Disposi­tionen lediglich anzudeuten statt unmittelbar offen­zulegen und so ein wechsel­seitiges Bewusst­sein möglicher Exklusions­linien und eine Spirale des Vertrauens­­verlusts zu vermeiden. Im Rahmen dieser Diskussion werden Prinzipien verdeutlicht, die es in der Konsequenz erlauben, das Konzept des Inklu-Durchschlags aus dem ersten Kapitel zum vierfachen Inklu-Durchschlag zu erweitern, wonach eine Inklu-Verbindung nicht bloß durch die generelle Nahelegung der Einbeziehung von Bedürf­nissen auf die sonstige Beziehung der Beteiligten durchschlägt, sondern ebenso durch Disp­ositions­kenntnis, Absicherung gegen die Spirale des Vertrauens­verlusts und erweiterte Möglichkeiten zur Anwendung von Exklusions­vermeidungs-Strategien.

Abschließend wird das zentrale Thema Vermittlung diskutiert und damit von der inter- zur trans­personalen Ebene gewechselt, womit deutlich effektivere Möglich­­keiten zur Inklu-Kommu­nikation bzw. Exklusions­­vermei­dung eröffnet werden: Eine Ver­mitt­lungs­­person (oder -maschine) kann sich Infor­mationen von allen Beteiligten einholen und gezielt nur solche weitergeben, durch welche Inklusions-, aber keine Exklusions­­linien offenbart werden.

Dieses Kapitel befasst sich damit, wie globale Heraus­forderungen wie der Klima­wandel oder eine Garantie von Care für alle durch Inklu-Vermittlung bewältigt werden können. Die Idee besteht darin, die gesell­schaftlichen Probleme zu persönlichen Problemen einer gewissen Fokusgruppe zu machen und diese dann transitiv mit dem Rest der Welt zu vermitteln.

Zudem wird hier der Kern­gedanke der Inklu-Philosophie ausge­sprochen, nämlich dass es im Exklu-System keine Gewinnenden und Verlie­renden, sondern nur mehr oder weniger stark Verlierende gibt, d.h., dass es sich bei der Trans­formation zur Inklusions­­gesellschaft nicht um einen Klassen­­kampf o.ä. handelt, sondern um einen gemein­schaftlichen Prozess, der tatsächlich im gemeinsamen Interesse aller Menschen erfolgt bzw. erfolgen sollte.

Dieses Kapitel liefert dann eine nähere Begründung für die zuvor getätigte Aussage, es gäbe in der Exklu keine Gewinnenden und Verlierenden. Die Behauptung wird am paradig­­­matischen Exklusions­­­verhältnis unse­rer heutigen Gesellschaft festgemacht, nämlich dem Privat­eigentum.

Besitz hat für sich genommen einen Wert, Eigentum hingegen nicht. Der Wert von Eigentum liegt einzig in dem Recht, andere davon ausschließen zu können, was aber wiederum nur dadurch einen Wert darstellt, dass die anderen selbst einem exklusions­logischen Denken unterliegen und daher als Konkurrenz angesehen werden müssen. Der einzige Preis, den das System seinen Gewinnenden bietet, ist also Schutz vor genau dem Übel, das es selbst überhaupt erst hervorgebracht hat (vgl. Hurtig 2020, Kap. 2).

Anschließend wird geklärt, wie sich diese Verhält­nisse verändern ließen, welche Vo­raus­­­setzungen also bestehen müssen, um ohne Eigentums­­verhält­nisse garantieren zu können, dass wir* in den Besitz der Dinge gelangen, die wir* benötigen. Dabei geht es konkret um die Fragen, was uns* dazu motivieren kann, Ressourcen freigeben, die wir* nicht mehr benutzen, und wie wir* sicher sein können, sie zurückzu­bekommen, wenn wir* sie wieder brauchen. Die Antworten auf die Fragen sind keine genuin neuen Erkennt­nisse, sondern lassen sich aus den Konzepten der Inklu erschließen, wie sie bis zu diesem Punkt erarbeitet wurden, also aus Überlegungen bzgl. Dispositions­­kenntnis, Inklu­sions­­­linien, Erwar­tungen und Vertrauen, Inklu-Potenzial und -durchschlag.

Dieses Kapitel setzt sich schließlich mit dem ebenfalls für das Buch zentralen Begriff der Verbindung auseinander. Dieser beschreibt etwas Ähnliches wie eine Beziehung, erlaubt aber mehr Flexibilität, welche Personen in welcher Weise einbezogen werden. Zudem haben Verbindungen immer einen inklusions­­logischen Kern, es gibt also (reine) Exklu-Beziehungen, aber keine (reinen) Exklu-Verbindungen.

Mit Bezug auf Adamczak (2017) wird der konzep­tionelle Ausgangs­punkt einer Utopie und somit der entsprechenden Trans­for­ma­tion in den Verbindungen bzw. Beziehungen der Menschen lokalisiert. Dabei werden einerseits die Vorteile gegenüber einer tätigkeit­s­orientierten Utopie aufgezeigt, und andererseits, warum der Verbindungs­begriff für diese Konzeption noch geeigneter ist als der Beziehungs­begriff.

Darauf aufbauend wird eine neue Konzeption von Bedürf­nissen vorgenommen. Die H.-Oster­kampsche Einteilung in produk­tive und sinnlich-vitale Bedürfnisse (1976, s.a. grundlegung.de) wird einer kritischen Reinter­pretation unterzogen und um eine neue, mit den Methoden der Kritischen Psychologie nicht erfassbare Bedürfnis­kategorie erweitert. Die wesentliche, radikale Neuerung an dieser Stelle ist aber der Wechsel von einer Sichtweise von Bedürfnissen als Eigenschaften von Indivi­duen hin zu Eigen­schaften von Verbin­dungen.

Nach dieser Konzeption von Verbindungs­bedürfnissen habe in aller Regel nicht ich* ein Bedürfnis, sondern es gibt immer ein wir*, das etwas will; das Bedürfnis existiert nicht ohne die Verbindung und kann nur in der Verbindung vollständig befriedigt werden. Ausnahme hiervon sind lediglich die rein körperlichen (sinnlich-vitalen) Bedürfnisse sowie das abstrakte Bedürfnis nach Verbundenheit selbst. Umge­kehrt existiert auch keine Verbindung ohne die gemeinsamen Verbindungs­bedürfnisse: Die Bedürfnisse sind die Verbindung.

Ausgehend von dieser Sicht­weise wird genauer untersucht, wie sich Verbindungs­bedürfnisse jeweils für das Individuum und in der Verbindung in Form von Wünschen, Visionen und Zielen manifestieren. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine Reinter­pretation der Verschleierungs­­techniken aus der Kommunikationstheorie, die sich nun nicht mehr als bloße taktische Mittel zur Kommunikation von Individualbedürfnissen dar­stellen, sondern Voraussetzung dafür sind, dass Verbindungs­bedürfnisse über­haupt erst ent­stehen können: Die eigenen Be­dürf­nisse werden also in Wirklichkeit gar nicht verschleiert, sondern ihre Erscheinungen werden im Gegenteil vielmehr ihrem eigentlichen Wesen nach angemessen inter­pretiert, nämlich als Grundlage zur Herausbildung gemeinsamer Verbindungs­­bedürf­­nisse.

Anschließend werden noch einige partikulare Phänomene rund um den Komplex der Bedürfnisse untersucht. Dazu gehört zunächst das Verhältnis von Erwartung (bezogen darauf, wie wir* uns* nach der Erfüllung eines Bedürfnisses fühlen werden), Bestreben (wie sehr wir* nach der Erfüllung des Bedürfnisses streben) und Befinden (wie wir* uns* dann tatsächlich fühlen), wobei bestimmte Enttäuschungs­phänomene darauf zurückgeführt werden, dass die Erfüllung von Verbindungs­bedürf­nissen nur in Vereinze­lung ermöglicht wird.

Diese hier weitgehend synonym verstan­denen Begriffe werden in ihrem Inklu- und Exklu-Verständnis gegenüber­gestellt, wobei hier an klassische Differen­zierungen wie Macht-Über vs. Macht-Mit angeknüpft wird (siehe Stützel 2024 oder 4-types-of-power), sowie an das Verhältnis indi­vidueller Freiheiten unter Inklusions– und Exklusionsbedingungen, welches in KA so treffend auf den Punkt gebracht wird (siehe Worum geht’s?).

In der Exklu gibt es keine Freiheit, die nicht auf Kosten anderer geht, daher können wir* nur insoweit frei sein, wie wir* Macht über andere ausüben. Exklu-Macht befähigt aber lediglich dazu, Kräfte für sich selbst zu vereinnahmen, die vom System ohnehin vorbestimmt sind (vgl. Spehr 2003); tatsäch­lich gestaltet bzw. verändert werden können die Dinge aber nur durch Inklu-Macht. In der Inklu wiederum setzt die Freiheit der einen die Freiheit der anderen voraus, somit kann es keine Macht-Über, sondern nur eine Macht-Mit geben. Insgesamt wird die Unterscheidung zwischen Freiheit und Macht damit hinfällig.

Um diese Äquivalenz von Freiheit und Macht zu verstehen, wird der Begriff Freiheit genauer unter die Lupe genom­men: Er hat eine rationale und eine emotionale Bedeutung, kann einerseits schlicht für so etwas wie Wahl­freiheit stehen, andererseits aber auch als Sinnbild für alles Gute in der Welt. Die tatsächliche Relevanz von Wahl­freiheit für das Gute wird daher einer kritischen Reflexion unterzogen, mit dem Ergebnis, dass diese durch das vorherrschende Demokratie­verständnis und die neoliberale Welt­ordnung systematisch überbetont wird, und dass es oftmals besser ist, weniger Entscheidungs­freiheit zu haben, da einer äußerlichen Freiheit stets ein inner­licher Zwang entgegensteht, die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen.

Zur Auflösung dieses Widerspruchs wird Freiheit (in Anlehnung an KA) neu konzipiert, nicht als Wahlfreiheit, sondern als gesellschaftlich-vorsorgende Ausübung von Entscheidungen zur Ermöglichung allge­meiner Verfü­gung über die Lebens­bedingun­gen. Auch die Beschaffenheit und Relevanz sinnvoller Sanktions­systeme für die Inklu, nämlich solcher, bei denen die verhängten Sanktionen aus Sicht aller Beteiligten angebracht sind, insbesondere auch aus Sicht der Sanktionierten, wird in diesem Zusammenhang diskutiert. Andererseits bleibt aber auch anzuerkennen, dass es gewisse Bereiche gibt, in denen Wahlfreiheit des Individuums einen intrinsischen Wert besitzt und nicht auf ihr Ergebnis reduziert bzw. gesellschaftlich-vorsorgend ausgeübt werden kann.

Der Begriff der Trans­perso­nalität wird hier als alternative Sicht­weise auf Vermittlung eingeführt, und es wird argumentiert, dass alle Verbindungen im Wesentlichen vermittelt, also transpersonal sind.

Dies wird insofern auf die voran­gegangene Konzeption der Freiheit bezogen, als dass auch eine inter­personale Verbindung (also eine mit inter­personalem Anteil) im Wesent­lichen durch die gesellschaft­liche Vermittlung bedingt und der verbleibende Rahmen der Freiheit inter­personeller Kommu­nikation innerhalb der Verbindung im Vergleich dazu vernach­lässigbar ist. Es ist somit das Trans­personale, was im Wesent­lichen gestaltet werden kann und muss; auch die Gestaltung inter­personaler Verbindungen erfordert bereits den Einsatz der gesamten Gestaltungs­macht auf trans­personaler Ebe­ne.

Die Welt ist in Öffent­lichkeit und Privat­sphäre aufge­teilt, und in beiden Sphären bestehen kaum Chancen zur Entfaltung von Inklu. Für die Inklusions­gesellschaft braucht es eine Aufhebung beider Sphären zu einer gemein­samen Inklu-Sphäre, in der tiefe Verbunden­heit und gegenseitige Dispositions­kenntnis möglich sind, ohne in persönliche Abhängigkeit zu einzelnen Menschen gezwungen zu werden.

Der Bereich Care ist bei der Konzeption der Inklu-Welt anders zu behandeln ist als der sonstige gesell­schaftliche Produktions­prozess: Care (i.e.S.) muss persönlich gesche­hen und kann nicht auf Vorrat produziert werden, sie kann daher nicht als Commons organisiert werden (ist nicht commoni­sierbar). Eine Auslagerung von Care in (wie auch immer beschaffene) Care-Commons würde lediglich die Sphären­trennung reproduzieren; Ziel der Inklu muss aber die Integration von Care in alle Lebens­bereiche sein. Wie genau die Sphären­trennung in der Inklu auf­ge­ho­ben wird, ist im Kapitel über Commons und Kommunen näher be­schrieben.

In diesem Kapitel wird erst einmal die Konsti­tution bestimmter Lebens­bereiche als (bloß) reproduktiv kritisiert, also hinterfragt, warum Care nicht mindestens ebenso produktiv, kreativ und gesamt­gesell­schaftlich wir­kungs­voll sein sollte wie die anderen, als produktiv titulierten gesell­schaftlichen Prozesse. Somit bezieht sich die Kritik an der Sphären­trennung nicht bloß auf die perso­nelle und räumliche, sondern schon auf die funktions­logische Trennung der Care vom restlichen gesell­schaftlichen Produktions­prozess.

Schließlich werden noch die bereits ange­sprochenen Intercare-Gemein­­schaften näher beleuchtet, also Gemeinschaften zwischen Sorge­tragenden, welche die Umsorgten mit einschließen. Das äußerst hohe Inklu-Potenzial derartiger Verbin­dungen resultiert hauptsächlich aus der enormem Kreativität, die die Gestaltung jeder Care-Verbindung mit sich bringt bzw. die dafür erforder­lich ist; alle Intercare-Gemein­schaften sind also insbesondere auch Kreativ­­gemeinschaften.

Die Produktion (und Reproduktion) des Wissens (Wipro) wird als zentrale Determi­nante der Dynamik des Systems und als bedeutendster Hebel der Trans­formation angesehen. Die Wipro unterliegt im bestehenden System denselben Sphären­trennungen wie der Rest der Gesellschaft, also zwischen Öffentlichkeit und Privatheit sowie zwischen Produktion und Repro­duktion, wobei alle Bereiche auf ihre eigene Art exkludierend sind, der Privatsphäre dabei aber eine besonders hohe Bedeutung zukommt.

Diese Sphären­trennungen werden in der Inklu hinfällig, denn die Inklu-Wipro unter­scheidet sich radikal von der Wipro, wie wir* sie kennen: In der Inklu nämlich sind die Dispositionen der betreffenden Menschen, also deren Bedürfnisse, Motivation, Erwar­tungen, Hand­lungs­möglich­keiten, Ver­ständ­nis usw. der zen­trale Gegen­stand der Wipro selbst. Das heißt, die Inklu selbst ist zugleich oberstes Ziel und wirksamstes Mittel der Inklu-Wipro. Dieser primäre Gegenstand der Wipro kann nur durch Weitergabe des Wissens überhaupt erforscht werden, was notwendiger­weise die Aufhebung der Sphä­ren­­trennung zwischen Produktion und Re­produk­tion (also zwischen Forschung und Bildung i.w.S.) nach sich zieht. Inklu-Wipro wird hier letztlich verstanden als Wipro vom Standpunkt der Verbindung und transzendiert damit (eine wie auch immer konzipierte) Wipro vom Standpunkt des Subjekts (siehe Kritische Psychologie, Kritische Infor­matik).

Außerdem wird in diesem Kapitel das Konzept der Kommunikations­weise einge­führt, womit sich u.a. der Formalisierungs­grad der Kommuni­kation bestimmter Gruppen bzgl. bestimmter Themen erfassen lässt, ein Konzept, das später bei der Konzipierung von KI wieder aufgegriffen wird.

Schließlich wird noch die Aufhebung des Bildungs­systems thematisiert, womit insbe­sondere die Konstellation verschwinden soll, dass eine Autorität über die ultimative Wahrheit verfügt und diese bloß als Dienst­leistung für andere weitergibt, sowie der Zwang, zur gesell­schaftlichen Teilhabe Leistungen vollbracht haben zu müssen, die nicht in unmittelbarem Bezug zu den tatsächlichen Anforderungen stehen. Im Ergebnis soll dadurch das natürliche Prinzip, dass viele Menschen zusammen intelli­genter sind als einzelne, welches innerhalb des Bildungs­systems in sein Gegenteil verkehrt wird, wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden.

Zum Abschluss dieses Kapitels wird zusammen­fassend noch einmal der Königs­weg zur Herstellung ganzheit­licher Inklu in allen Lebens­bereichen dargelegt:

  • Care und Wipro vom Reproduktions­charakter befreien.
  • Intercare-Verbindungen etablieren und pflegen.
  • (Inter-)Care, Wipro und das Leben an sich in den Produktions­prozess integrieren (dies wird in den Kapiteln Commons und Kommunen sowie Lust und Not­wendigkeit noch näher ausgeführt).
  • Kreativität und Wipro auf das Zusammenwirken der über­lagernden Lebensbereiche erweitern.
  • Gegenseitig durch­schlagende Effekte ganzheit­licher Inklu ausnutzen.

Unter Einbe­ziehung der zwischen­zeitlich darge­legten Gedanken, insb. zu Care, wird die Diskussion um die Vorteile einer verbindungs­­orientierten gegenüber einer tätigkeit­s­orientierten Utopie noch einmal aufgegriffen und die zentralen Argumente stichpunkt­artig festgehalten.

Dabei geht es auch darum, wie in einem auf Frei­willigkeit basierenden System die Erledigung unliebsamer Aufgaben (also solcher, die auf dem Papier weniger attraktiv klingen als andere) sicher­gestellt werden kann. Für den tatsächlichen Charakter der Arbeit kommt es aber natürlich nicht darauf an, um welche Tätigkeit auf dem Papier es sich handelt, sondern in welchem sozialen Umfeld, mit welchen Menschen bzw. in welchen Verbindungen diese geschieht. Stehen nicht die Aufgaben sondern die Verbindungen an erster Stelle, dann folgt die Erledigung der Aufgaben unter allgemeinen Inklusions­bedingungen schon ganz automatisch, da es sich dann eben (bloß) um solche Aufgaben handelt, die für die eigenen Verbin­dungen notwendig sind. Die Aufgaben sind innerhalb dieser Verbin­dungen gar nicht mehr unliebsam, da sie dort einerseits unmittelbar Sinn ergeben, und andererseits das persönliche Umfeld eben gerade aus solchen Menschen besteht, mit denen ich* auf vielschichtige Art inklusions­logisch verbunden bin.

Dieses Kapitel beschäftigt sich anschlie­ßend mit einzelnen (lose zusammen­hängen­den) Themen rund um den Komplex der Verbindungen:

  • Das Konzept der Vereinigung und der Vereinigungs­drang von Verbindungen werden eingeführt. Demnach sind Verbindungs­­bedürfnisse nicht in einer Verbindung eingeschlossen, sondern wollen auch in einem größeren sozialen Kontext gesehen und erfüllt werden, wollen mit anderen Verbindungen vereinigt werden. Darin liegt ein großes Potenzial für einen Ausdehnungs­drang der Inklu, den es dem Ausdehnungs­drang der Exklu entgegen­­zusetzen gilt. Dabei wird festgestellt, dass jede Inklu-Vermittlung (durch Menschen) bereits eine Form von Vereinigung ist, und daher die im Rahmen der Kom­mu­ni­ka­tions­­theo­rie diskutierte Motivation zur Vermittlung dahingehend reinterpre­tiert werden kann, dass es mit der Möglichkeit zur Vereinigung der be­treffenden Ver­bin­dungen noch um qualitativ viel mehr geht als bislang betrachtet.
  • Die Bedeutung bzw. Interpretation von Altruismus aus Inklu-Perspektive wird näher erörtert und damit an die früheren Überlegungen bzgl. des Menschenbildes und der Bedürf­nisse angeknüpft. Wir unter­scheiden bei altru­isti­schen Ver­bin­dungen gene­rell zwischen einer empa­­thi­schen Ver­bindung, bei der ein ganz­heit­liches altruis­tisches Interesse an der Erfüllung der anderen Person besteht, und wer­te­­ba­sierten Ver­bin­dungen, bei denen sich das Interesse nur auf bestimmte Bedürf­nisse bezieht. Altruis­tische Verbindungen können sich erfül­lend oder aufopferungs­voll anfühlen, quasi inklusions- oder exklusions­logisch, aber sie können dahin­gehend nicht aufgrund ihrer internen Erscheinung differen­ziert werden, da sie in dieser Hinsicht definitions­gemäß bereits maxi­mal inklusions­logisch sind. Daher wird in diesem Zusammen­hang auch die Bedeu­tung externer Inklu bzw. Exklu näher diskutiert, also der Eingebunden­heit bzw. Vermittlung der Verbindung in den Rest der Gesellschaft.
  • Ein Abschnitt zum Thema Liebe setzt sich mit der Passage aus der Sinnlichen Erkennt­nis von Holzkamp (1973, 254–8, zit. in H.-Osterkamp 1976, 384f) auseinander, in welcher der Wider­spruch ausgeführt wird, einer­seits der Person wegen (bedingungs­­los) lieben bzw. geliebt werden zu wollen, anderer­seits aber diese Liebe absichern zu wollen, was scheinbar nach einem konkreten (materiellen) Grund verlangt. Die implizite Schluss­­folgerung Holzkamps, der Wunsch nach Liebe der Person wegen sei an sich schon verfehlt und stelle lediglich ein systemisch konstruiertes Schein­bedürfnis dar, wird zurück­ge­wiesen. Stattdessen wird durch genauere Auf­schlüsselung des Verhältnisses von Bedingtheit und Begründetheit argu­men­tiert, dass es durchaus möglich ist, gesellschaft­liche Bedingungen zu schaffen, die den Fortbestand der Liebe absichern, ohne dass dabei ihre Begründet­heit in der Person verloren geht. Hierbei ist natürlich von zentraler Bedeutung, dass wir von einer Utopie ausgehen, in der Verbindungen an erster Stelle stehen.

In diesem Kapitel wird eine konkre­tere Konzeption der Inklusions­gesellschaft darge­stellt, in der es Kommunen und Commons gibt, wobei Kommunen die Epizentren von Verbin­dungen und Care darstellen. Entscheidend ist dabei, dass Commons und Kommunen keine getrennten Sphären sind, sondern sich orthogonal über­lagern bzw. duale Perspektiven auf dieselbe Welt darstellen. Die Not­wendigkeit dieser logischen Trennung zwischen Commons und Kommunen ergibt sich aus den voran­gegangenen Überlegungen zu Care und Verbindungen.

Entsprechend gängiger Frameworks zur Organisations­­entwicklung (Dragon Drea­ming, Gemeinschafts­kompass) wer­den Commons in Meta­commons und Praxis­commons unterteilt, wobei Metacomtmons für das Träumen, Planen und Feiern zuständig sind, Praxis­commons für die Umsetzung. Alle vier Bereiche verdienen etwa gleich viel Aufmerksam­keit; entsprechend findet ca. ¾ der Commoning-Aktivität in Meta­commons statt. Da alle Menschen an Kommunen, Praxis- und Meta­commons beteiligt sein werden, kann das Inklu-Potenzial her­vor­ragend zwischen den Bereichen durch­schlagen.

Das Kapitel geht kurz darauf ein, wie eine solche Struktur aus dem Bestehenden heraus hergestellt und die Zugriffs­rechte für die Erzeugnisse der Commons geregelt werden können. In dieser Commons-Utopie bedeutet Freiwillig­keit dabei nicht Erfüllung aller Bedürfnisse ohne eigenen Beitrag, sondern genau durch den Beitrag, den wir* selbst ohnehin leisten wollen. Wesent­liche Triebkraft für mich* ist dabei, andere Menschen von anderen Aufgaben zu ent­las­ten, damit sie ihr kreatives Potenzial in Meta­commons auch zur Integration meiner* eigenen Bedürf­nisse einbringen können.

Anschließend wird der Unter­schied der dualen Commons/­​Kommune-Welt zur Sphä­ren­trennung zwischen Berufen und Pri­vat­hei­ten detail­lierter aufge­schlüsselt. Wesentlich ist dabei, dass Commons keinen isolierten sozialen Kontext darstellen, sondern wir* unsere* Verbindungen aus Kommunen in die Meta­commons und aus Meta­commons in die Praxis­commons mitbringen, also unsere* Rolle als Menschen in diesen Verbin­dungen auch dort behalten.

Dieses Kapitel beschäftigt sich zunächst mit Kreativ­­gemein­schaften, dem Sinnbild der Inklu, und setzt sich dabei insbe­sondere mit Jon Elsters Gedanken in Making Sense of Marx (1985, Kap. 2 & 9) auseinander. Mit Bezug auf die Konzeption von Verbindungs­­bedürfnissen wird betont, dass es bei der Selbstentfaltung nicht auf das Ausmaß der Entfaltung individueller Fähig­keiten ankommt, sondern auf die Wirksamkeit in der Gesellschaft (vgl. Meretz 2012).

Zudem wird hier besonders die Trennung zwischen Produktion und Konsumtion und damit zwischen konsumtiver und inspi­rieren­der Wahr­neh­mung kritisiert, und (mit Bezug auf Holzkamp 1973) betont, dass Wahr­neh­mung von Natur aus produktiv ist und ihre konsumtive Gestalt lediglich eine verkümmerte Form darstellt. Dies dient zusätzlich der Argumen­tation dafür, alle Menschen in möglichst vielfäl­tigen Bereichen kreativ zu beteiligen.

Der Rest des Kapitels beschäftigt sich explizit mit der Integration von Lust und Notwendig­keit. Diese kann einerseits durch Stärkung inklusions­­logischer Verbunden­heit durch Überlagerung notwendiger mit lustvollen Verbindungen geschehen (In­klu-Durch­schlag), andererseits, indem die Tätig­keiten so gestaltet werden, dass das Notwendige selbst zugleich das Lustvolle ist und die verbleibende (d.h. gesell­schaftlich-vorsorgend herge­stellte) Freiheit im Hinblick auf die Notwendig­keiten bestmöglich durch lustvolle Exploration ausgeschöpft wird. Die besondere Qualität dieser Verbindung (zwischen Lust und Notwendig­keit) kommt dann dadurch zustande, dass die per­sön­li­chen Bedürf­nisse selbst als individuell und gesell­schaftlich sinnvoll erfahren werden. Konkretere Ansatzpunkte zur lustvollen Gestaltung von Notwendig­keiten lassen sich aus den Grundprin­zipien der Inklu-Theorie durch eine Aufschlüs­selung der Möglich­keiten lustvoller bzw. inklusions­logischer Förderung der betreffenden Wissens- und Wollens­dispositionen ableiten.

Das letzte Kapitel befasst sich schließ­lich mit KI. Es wird zunächst klargestellt, dass es sich dabei niemals um eine selbstständig denkende Entität handeln kann, sondern stets um ein Werkzeug, dass für bestimmte Zwecke geschaffen wird und bestimmten Zwecken dient. Für die KI der Inklu ist dies dahin­gehend zu konkretisieren, dass dieses Werkzeug nicht Individuen dienen soll, sondern Verbindungen. KI ist also nicht eigen­ständige Intelligenz, sondern wird Teil der Intelligenz der Gesellschaft. Entsprechend ist KI umso mächtiger, je mehr sie die Intelligenz der Gesellschaft steigert. Die aktuellen Entwick­lungen gehen diesbezüglich leider in eine völlig falsche Richtung.

Daher wird hier ein neues Leitbild künstlicher Intelli­genz definiert, demzufolge diese intelligent im vier­fachen Sinne sein soll:

  • Abbildung der menschlichen Intelligenz.
  • Erweiterung/Unterstützung der mensch­lichen Intelli­genz.
  • Auf intelli­gente Art entwickelt, aus einem intelli­genten Prozess hervorge­gangen.
  • Auf intelli­gente Weise in den gesell­schaftlichen Vermittlungs­prozess einge­bettet.

Als Nächstes werden die Probleme beider konkur­rierender Paradigmen der KI-Ent­wick­lung hervorge­hoben, Konnektio­nismus und Symbo­lismus. Bezüglich des Symbo­lismus wird dabei argumen­tiert, dass er das Denken abbilden will, in Wahrheit aber bloß eine bestimmte Kommunikations­weise ab­bil­det, dass tatsächlich allgemeine Intelligenz aber gesellschaft­liche Intelligenz ist, die die Ent­wick­lung der Kom­mu­ni­ka­tions­­­weise mit ein­schließt.

Die zentrale Aufgabe, die KI in der Inklu zukommt, ist es, die in Kapitel 5 beschrie­bene Inklu-Vermittlung zu automati­sieren. Neben der Leistungs­fähigkeit und ständigen Verfüg­barkeit liegt der wesent­liche Vorteil einer solchen Automati­sierung darin, dass eine Maschine potenziell beliebig vertrauens­würdig sein kann, da sie selbst keine Interessen hat, die mit einbezogen werden müssten, und somit die Vermittlungs­rolle perfekt ausfüllen kann. Da die Inklu-Prinzipien entscheidend für das Gelingen jedweder Kommuni­kation sind und weiterhin jedes Denken als (Vorbereitung zur) Kom­mu­ni­ka­tion angesehen werden kann, stellt dies aber nicht bloß eine bestimmte Aufgabe, sondern ein völlig neues Paradigma für allge­meine KI-Entwicklung an sich dar.

Anschließend wird ein Konzept vorge­stellt, wie Schritte auf dem Weg der Entwicklung einer solchen Form der KI aussehen können. Dabei wird auf ein Netzwerk von Kommunikations­weisen Be­zug genommen, wie sie im Kapitel über Wipro eingeführt wurden.

Zum Abschluss wird die Vision einer Singu­larität der Intelli­genz neu geschrieben: Eine höhere Intelligenz jenseits aller Vorstellungs­kraft ist möglich, die die Welt jeden Tag neu und besser erfinden kann; eine solche Intelligenz kann aber nicht in Maschinen hergestellt werden, sondern nur in der Gesell­schaft, die die Maschinen benutzt.

Fußnoten

  1. Die Sternchen-Pronomen ich*, ihr*, wir* stehen für belie­bige Subjekte. ↩︎

Literatur

KA: Sutterlütti, S.; Meretz, S. (2018). Kapitalismus aufheben: Eine Einla­dung, über Utopie und Trans­formation neu nachzu­denken. VSA, Hamburg. Verfügbar über commonism.us.


Adamczak, B. (2017). Beziehungsweise Revo­lu­tion: 1917, 1968 und kommende. Suhr­kamp, Berlin.

Elster, J. (1985). Making Sense of Marx. Cam­­­bridge Univer­sity Press, Cam­bridge.

Holzkamp, K. (1973). Sinnliche Erkenntnis: Histor­ischer Ursprung und gesell­­schaftliche Funktion der Wahr­nehmung. Athe­näum-Fischer, Frank­furt.

H.-Osterkamp, U. (1976). Grundlagen der psycho­logischen Motiva­tions­­­for­schung, Bd. II: Die Besonder­heit mensch­licher Bedürfnisse – Pro­ble­ma­tik und Erkenntnis­gehalt der Psy­cho­an­a­lyse (4. Aufl. 1982). Campus, Frankfurt. Verfürbar über kritische-psychologie.de.

Hurtig, F. (2020). Paradise Lost: Vom Ende der Viel­falt und dem Sieges­zug der Mono­kultur. Oekom, München.

Meretz, S. (2012). Selbstentfaltung. Streifzüge: Maga­zinierte Transforma­tions­lust (55).
Verfügbar auf keimform.de.

Spehr, C. (2003). Gleicher als andere: Eine Grund­legung der freien Koo­peration. Karl Dietz, Berlin.
Verfügbar über rosalux.de.

Stützel, E. (2024). Macht voll verändern: Rang und Privi­legien in hierarchie­­freien Projekten. Eurotopia.

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